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Dr. Richard Bräucker

Hypothese der Gravikinese bei Ciliaten

Weitere Informationen zu den grün gekennzeichneten Begriffen finden Sie im Glossar.

   

Hypothese zur Gravikinese bei Paramecium. In die Zellmembran sind gradientenartig verteilte K- und Ca- Mechanorezeptorkanäle integriert. Am Hinterende der Zelle findet man ausschließlich K-Mech.rezeptorkanäle, am Vorderende überwiegend Ca-Mech.rezeptorkanäle. Das Cytoplasma, das eine etwa 4% höhere Dichte als das umgebende Medium hat, drückt auf die jeweils unten liegende Membran und reizt je nach Lage der Zelle überwiegend K- oder Ca- Mech.rezeptorkanäle. Dies führt entweder zu einer Depolarisation oder einer Hyperpolarisation. Aufgrund der elektromotorischen Kopplung verringert eine abwärts schwimmende Zelle aktiv ihre Schwimmgeschwindigkeit, während eine aufwärts schwimmende Zelle ihre Schwimmgeschwindigkeit erhöht. Diese Gravikinese kompensiert einen Teil der Sedimentationsgeschwindigkeit.

 

 

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Last update: 28.12.2003